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Keine Scheinökologie zu Lasten der Wesselinger Steuerzahler Junge Liberale Wesseling sprechen sich gegen die vom Stadtrat in Bornheim geplanten Windräder zwischen Bornheim-Sechtem und Wesseling-Keldenich aus.
Vor allem die geringe Effizienz stößt bei den
JuLis auf massive Kritik. Nach einem von der Stadt Bornheim in Auftrag
gegebenen Gutachten liegt eine solche erst ab einer Höhe von 150m vor,
wobei nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) solche Anlagen als
wirtschaftlich gelten, wenn sie mindestens 60 % der Leistung einer
vergleichbaren Anlage unter optimalen Bedingungen an der Küste erbringen.
„Macht es wirklich Sinn, solche
Ebenfalls kritisch sehen die Jung-Liberalen
die durch den Bau der Windräder resultierende Sichtbelästigung. Diese
ergibt sich nicht nur für die Anwohner, auch die Sicht vom Vorgebirge auf
die Brühler Schlösser wäre massiv beeinträchtigt. Gleiches gilt für die
umweltkulturell interessante Sichtachse zwischen dem Poppelsdorfer Schloss
und Schloss Falkenlust. Zudem wäre die Sicht vom Bonner Norden auf den
Kölner Dom durch die geplanten Windkrafträder versperrt. Die UNESCO, auf
deren Weltkulturerbe-Liste die Die JuLis stellen daher auch den direkten Nutzen der geplanten Anlagen für die Anwohner in Frage. Da die Windräder subventioniert werden, würden die Anwohner diese mitfinanzieren, ein günstigerer Strom dürfte indes jedoch nicht zu erwarten sein. Vielmehr hätten die Anwohner mit sinkenden Grundstückspreisen aufgrund der geringeren Attraktivität der Umgebung zu kämpfen. Außerdem ist auch der Vogelflug nicht zu vernachlässigen. Windenergieanlagen dürfen in einem Vogelflugkorridor nicht errichtet werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz bereits in einem Urteil im Februar 2006. „Wer im Herbst mal in den Himmel geschaut hat, dem dürften die großen Mengen an vorbeiziehenden Wildgänsen nicht entgangen sein. Der Anblick dieser riesigen Formationen sollte auch in Zukunft nicht durch erschlagene Gänse getrübt werden", gibt Zöller weiter zu bedenken.
Christoph Kotowski, der bei der anstehenden
Kommunalwahl für die FDP für den Wesselinger Stadtrat kandidiert, findet
daher auch deutliche Worte: „Die JuLis Wesseling wenden sich entschieden
gegen Steuergeldervergeudung und Scheinökologie vor den Toren Wesselings
und unterstützen aus diesem Grund die Forderung der FDP Bornheim und
Wesseling nach einem Stopp der Planungen. Wir sind dagegen, dass in dieses
absolut ineffiziente Projekt Steuergelder fließen und die Landschaft
dadurch verschandelt wird. Der |
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